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EDC Messer – perfekt auf Deine Bedürfnisse abgestimmt

EDC steht als Begriff für die englische Bezeichnung Every Day Carry. Es geht also um Messer, die Du immer und täglich mit Dir führst. Du benutzt dieses Messer vielleicht für Deinen Beruf, zum Briefe öffnen, Apfel schälen, Brot schneiden. So ein Messer muss also einerseits für den praktischen Einsatz taugen, andererseits aber auch mit dem Führverbot für bestimmte Klingen vereinbar sein. Was Du im Handel als EDC-Messer oder Taschenmesser angeboten bekommst, ist ganz unterschiedlich. Wir haben zusammengetragen, was Du bei der Wahl Deines persönlichen täglichen Begleiters wissen solltest.

 

Warum überhaupt EDC?

In der Küchenschublade befinden sich unzählige Klingen zum Kartoffeln schälen, Gemüse schneiden und Geflügel zerlegen. In der Werkstatt hast Du Dein Teppichmesser, ein Tapetenmesser und noch einige andere Klingen. Im Bad liegt Dein Rasiermesser am Waschbecken direkt neben Zahnbürste und Seife. Wozu dann noch mehr scharfes Gerät? Ganz einfach: Weil Du im Alltag immer mal wieder einen Allrounder benötigst. Ganz egal, ob Du am Lagerfeuer den Stock für Dein Stockbrot schälen oder im Garten ein paar Blumen schneiden willst, ob Du einen Brief öffnen oder einen Kabelbinder im Lager durchtrennen musst – Du brauchst eine scharfe Klinge. Idealerweise ist das eine Taschenmesser für alles dann in der Hosentasche oder in einem Halter am Gürtel dabei.

Wie genau dieses eine Taschenmesser für alle Bedürfnisse aussieht, hängt davon ab, wofür genau Du es benutzt. Schweizer Offiziersmesser und die guten alten Bundeswehrmesser sind schon fast so etwas wie Multitools, denn außer einer oder mehreren Schneiden findest Du an diesen Messern auch Korkenzieher, Sägen, Feilen und Ahlen. Bist Du in einem handwerklichen Beruf tätig, stehen Dir auch da spezielle Klingen zur Verfügung. Jagdmesser, Anglermesser, Tauchermesser sind nur wenige Beispiele, wie beruflich genutzte Ausrüstung in den Freizeitbereich kommt. Jedes Handwerk bis hin zur Schneiderei, Sattlerei und sogar Bildhauerei kennt eigene Formen, die als Taschenmesser im beruflichen Alltag immer dabei sind. Das ist es, was wir heute als EDC bezeichnen.

Funktionalität, Material und Design: Geschickt auswählen und kaufen!

Selbstverständlich geht es in erster Linie um Funktionalität. Bei Gebrauchsmessern für die Berufsausübung wie auch für den Alltag handelt es sich um Werkzeug, und das muss für den jeweiligen Einsatzbereich taugen. Die Klingenform und -schärfe, das Material und die Gestaltung definieren, wie gut Du im Alltag klarkommst. Du achtest auf ein Material, das die Schärfe in genau dem richtigen Maß hält. Du willst einen Griff, der gut in der Hand liegt. Vielleicht entscheidest Du Dich für ein Multitool, das Dir auch noch Schraubenzieher, Feilen oder andere Werkzeuge bietet. Was muss Dein Taschenmesser alles können, damit es Dir wirklich eine Hilfe ist?

Budget-EDC sind eine Möglichkeit, wenn Du knapp kalkulieren musst und keinen großen Etat zur Verfügung hast. Die attraktiven Preise bedeuten nicht, dass Du bei der Ergonomie, der Schärfe oder der Haltbarkeit Abstriche machen musst. Kostengünstig kann auch robust und tauglich sein.

EDC-Messer werden manchmal mit dem Material Superstahl beworben. Das bedeutet, dass die Klingenschärfe auch nach vielen Einsätzen und langer Zeit noch sehr gut erhalten ist und Du nicht ständig nachschärfen musst. Allerdings solltest Du beachten, dass auch diese Stähle nicht wie Spiderman mit Superkräften ausgestattet sind, sondern einfach geschickt verarbeitet wurden. Hinter „Superstahl“ steckt einfach eine Stahllegierung, die länger scharf bleibt. Wichtiger ist für Dich vielleicht, dass Dein EDC-Messer rostfrei ist. Achte genau auf die Beschreibung der Hersteller. Gute EDC-Messer sind flexibel, sodass die Schneiden unter Belastung nicht brechen und trotzdem stark.

Das gleiche gilt, wenn ein EDC-Messer als besonders leicht beworben wird. Zierliche Gestaltung, wenig Extras und eine minimalistische Gestaltung des Griffs tragen zwar zu einem niedrigen Gewicht bei. Aber bei einem Gewicht von maximal 75 Gramm solltest Du Dich dann doch fragen, ob dieser „Zahnstocher“ für das, wofür Du Dein EDC-Messer brauchst, wirklich sinnvoll ist.

Im Premiumsegment bedienen die Hersteller dann nicht nur praktische Ansprüche, sondern umschmeicheln auch Dein Ego. Limitierte Auflagen stehen einfach in dem Ruf, eine coole Sache zu sein. Wenn Dein EDC-Messer etwas ganz Besonderes sein soll, ist das vielleicht Dein Segment. Beachte aber, dass gerade bei sehr ausgefallenen Gestaltungen die Tendenz vom praktischen Fokus weg in Richtung Fantasiemesser geht. Und hier kann es mit dem Führverbot schon wieder schwierig werden.

 

Einhandmesser, Zweihandmesser und das Führverbot

Bevor wir Dir die Details erklären, bekommst Du eine kurze Übersicht über die geltenden Regeln:

  • Einhandmessern mit Klingenverriegelungen sind mit Führverbot belegt,  Zweihandmesser nicht.

  • Schweizer Offiziersmesser und andere Klappmesser mit Federspannung gelten als Slipjoint und sind zum Führen nicht verboten.

  • Das Waffenrecht unterscheidet zwischen Besitz und Mitführen im öffentlichen Raum.

  • Beidseitig geschliffene Klingen sind ebenfalls mit einem Führverbot in der Öffentlichkeit belegt. Und das gilt auch für die sogenannten Fantasiemesser.

Das ist die Kurzform. Konkret bedeutet das: Viele EDC-Messer darfst Du zwar im Handel erwerben und besitzen, aber Du darfst sie nicht in der Öffentlichkeit mit Dir führen. Das betrifft alle Einhandmesser mit Klingenverriegelungen. Benötigst Du zwei Hände, um Dein EDC-Messer zu öffnen, ist das nach Definition des Gesetzgebers ein Zweihandmesser und damit trotz Klingenverriegelung erlaubt. Du darfst so ein Zweihandmesser also auch in der Öffentlichkeit mit Dir führen. Aber Vorsicht: Bei öffentlichen Veranstaltungen wie Konzerten, sportlichen Events oder Demonstrationen handelst Du Dir auch mit einem Zweihandmesser Ärger ein!

Mehr zum Waffenrecht im Bereich Messer findest Du bei Knife-Blog.

Rettungsmesser sind dazu da, verunglückte Personen im Notfall schnell befreien zu können. Die Gurtmesser sind häufig mit einem Durchschlagdorn versehen, damit Autoscheiben und dergleichen im Falle eines Unfalls einfach eingeschlagen werden können. Um Menschenleben retten zu können, müssen die Rettungsmesser also sinnigerweise im Auto und damit in der Öffentlichkeit mitgeführt werden. 

 

Taschenmesser kaufen – diese Klingen begleiten Dich im Alltag

Dein EDC-Messer im Alltag ist im Normalfall ein Klappmesser: Du klappst die Schneide in eine Aussparung im Griff und hast sie damit gesichert. Du kannst Dich nicht so einfach aus Versehen an der Schneide verletzen. Wie findest Du nun das passende Klappmesser für Dich? Wir schlagen vor, dass Du Dich der Lösung über Fragen näherst:

Wie groß soll das Klappmesser sein?

Zierliche EDC-Messer passen sogar in eine Kinderhosentasche. Aber natürlich gibt es auch Geräte, die in einem Halfter am Gürtel getragen werden und im Alltag fast schon die Wirkung einer Gewichtsweste entfalten. 

Wie groß ist Dein Budget?

Klappmesser gibt es schon für niedrige zweistellige Beträge, und die Werkzeuge taugen sogar. Es ist aber auch möglich, vierstellige Summen für ein Zweihandmesser auszugeben. Der Preis definiert, in welcher Kategorie Du suchst.

Wofür genau brauchst Du Dein EDC-Messer?

Die Schweizer Offiziersmesser sind schlichte oder komplexe Multitools, die von Nagelscheren über Zahnstocher bis hin zu einem gut ausgerüsteten Werkzeugkoffer alles bereithalten. In der Kategorie der „echten“ Multitools findest Du aber noch ganz andere Schätze. Diese Tools ersetzen jetzt wirklich Dein Werkzeug. Wichtig zu wissen: In die Hosentasche steckst Du so ein Multitool nicht, Du brauchst eine Halterung für den Gürtel.

Wie genau soll das Klappmesser aussehen?

Griffe können aus Kunststoff, Holz oder Metall gefertigt sein. Form und Farbe, Zierelemente, Glitzersteinchen und Ornamente sorgen für den individuellen Look. Wusstest Du, dass es Messertrends gibt? Herrenmesser sind anders gestaltet als Damenmesser. Und dann ist da noch das Laguiole, das mit seiner schlanken und elegant geschwungenen Form einfach perfekt zu edlem Wein und einer ansprechend zusammengestellten Käseplatte passt! Klassische Messerformen gehen auf mehr als 150 Jahre alte Designs zurück. Solche Stücke findest Du bei Sheffield und Solingen sowie Pennsylvania. Diese Zweihandmesser haben normalerweise einen Slipjoint. Damastmesser dagegen leben durch die herrliche Behandlung des Stahls, der mehrfach geschmiedet und gefaltet wurde. Diese Messerklingen bestehen aus mehr als 300 Lagen, die nach jedem Schärfen eine kleine Variation in der Maserung zeigen.

 

Fazit: Das eine ideale EDC-Messer gibt es nicht!

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 Foto: Typisches Every Day Carry - EDC

Es gibt nur persönliche Vorlieben, praktische Vorgaben und das, was die Hersteller daraus machen. Lass Dich einfach inspirieren und schau Dir unterschiedliche EDC-Messer an. Achte auf Material, Gestaltung und Funktionalität sowie das „Drumherum“. Und immer daran denken: Hohe Qualität und gute Gestaltung haben zwar ihren Preis, aber unbezahlbar muss das ideale EDC-Messer deshalb nicht sein.

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